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3. April 2020

Mobile Händewaschanlage entwickelt

Mobile Händewaschanlage

Beitrag aus der BZ vom 01.04.2020

Das Motto in der Corona-Krise heißt: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen. Denn das gründliche Waschen der Hände mit Seife verringert das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus. Doch wie können Passanten, die in diesen Tagen die Geschäfte der Grundversorger besuchen und wieder verlassen, das unterwegs umsetzen? Diese Frage hat sich der Sanitärspezialist Horst Imberi aus Müllheim gestellt – und eine interessante Antwort gefunden.
Zusammen mit der Neuenburger Schreinerei Senftle entwickelte der Müllheimer Handwerker eine mobile Händewaschbox, die im Eingangsbereich der Geschäfte aufgebaut werden und unkompliziert verschoben oder wieder entfernt werden kann. Dazu ist die Anlage auf eine Europalette montiert, die den Einsatz eines kleinen Hubwagens – viele kennen das Gerät als „Ameise- – möglich macht, wie sie viele Geschäfte im Anlieferungsbereich vorhalten. Auf Wunsch können auch Industrierollen unter der Palette montiert werden, um die Anlage ohne Hilfsmittel verschieben zu können. Die Wände bestehen aus wasserfesten und abwaschbaren Holzelementen. An den Wänden wird ein Waschbecken mit selbstschließender Armatur, ein Seifenspender und ein Papierhandtuchspender angebracht.
Standardmäßig wird auf der Vorder- und auf der Rückseite der Wände je ein Waschbecken montiert, sodass sich zwei Menschen gleichzeitig ohne Ansteckungsgefahr die Hände waschen können. Alternativ kann die Anlage auch mit nur einer Waschstelle ausgerüstet werden.
Die mobile Waschstelle kann überall eingesetzt werden, sagt ihr Erfinder. Die Wasserversorgung erfolgt über einen Schlauch, das Abwasser wird über eine flexible Leitung in einem Straßenablauf entsorgt. Die dafür notwendige Pumpe wird mit einer Batterie betrieben. -Ich bin darauf gekommen, nachdem sich manche Kunden und Lieferanten über fehlende Möglichkeiten zum Händewaschen beschwerten-, erzählt Horst Imberi. Die Idee zu der mobilen Waschstelle sei ihm nachts gekommen, am folgenden Tag habe er sie umgehend in die Tat umgesetzt. -Diese mobile Waschstelle kann überall eingesetzt werden-, sagt Imberi. Etwa in Eingangsbereichen von Geschäften, in Bahnhöfen, aber auch an Wochenmarkt oder vor den Rathäusern, So könnten die Besucher sich vor dem Betreten und/oder beim Verlassen die Hände waschen und so mithelfen, das Virus einzudämmen.

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